Schädlingsbekämpfung

Schaedlingsbekaempfung in Schädlingsbekämpfung

Bereits kurz nach Eintreten des Todes, fliegen die ersten Nekrophagen zu der Leiche, um diese zu besiedeln und ihre Eier oder auch winzige Maden abzulegen. Die Schmeißfliegengattung Calliphora beispielsweise, nimmt aus sehr weiter Entfernung feinste Duftnuancen wahr, die vom frischtoten Körper ausgehen, und steuert diese Duftquelle an. Um für möglichst viele Nachkommen zu sorgen, legen sie bis zu hunderte von Eiern in verschiedenen Körperöffnungen und Wunden ab.

Auch verschiedene Käferarten wie beispielsweise der Speckkäfer, treten nach bestimmter Zeit auf, und sorgen mit Eiablagen für weitere Nachkommen. Alle diese Schädlingsarten verbreiten sich rasant in den gesamten Räumlichkeiten. Vor allen Dingen aber auch in Randleistenbereichen, Rillen, Ritzen, und Fugen. Sogar in der Dämmschicht des Estrichs können sie sich einnisten.

Bekämpfungsmaßnahme:
Hierfür stehen 2 unterschiedliche Bekämpfungsverfahren zur sicheren Befallstilgung zur Verfügung:Die Begasung mittels Nebelautomat, bei der das Insektizid punktuell und im Bedarfsfall flächendeckend eingesetzt wird. Die NICHT-Betretbarkeit der Räumlichkeiten ist hier für mind. 6 Stunden einzuhalten. Die zweite Bekämpfungsmethode stellt das Hotfoggverfahren dar, bei dem das Insektizid heiß vernebelt wird. Da dieses Präparat durch die Feinvernebelung des Aerosols in jede noch so kleine Öffnung eindringt, findet es seine Anwendung im Dämmschichtbereich sowie bei der Befallstilgung von vermüllten und stark befallenen Räumlichkeiten. Die NICHT Betretbarkeit der Räumlichkeiten ist hier zwischen  12 und 48 Stunden einzuhalten.

Je nach Befallstärke und abgestimmt auf die individuell gegebenen Örtlichkeiten, wird das jeweils notwendige Verfahren ausgewählt. Nach den Maßnahmen wird durch die Abdichtung der Räumlichkeiten ein Eindringen des Materials in nicht betroffene Bereiche, wie z. Bsp. dem Hausflur eines Mehrfamilienhauses,vorgesorgt. Bei den so genannten Faul- Leichenfunden, von denen man bei einem Liegezeitpunkt ab 2 Tagen spricht, steht die Schädlingsdirektbekämpfung als erster Arbeitsschritt im Vordergrund. Um ein unnötiges Ausmaß des Schädlingsbefalls zu verhindern, sind umgehende Bekämpfungsmaßnahmen ratsam, die bei Auftragserteilung in kürzester Zeit vorgenommen werden können.